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1944 Volkhart V2 Sagitta

1944 · 65.500 km · Bovenden, Duitsland · via Classic Trader

€ 790.000

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Gegevens

Bouwjaar1944
Kilometerstand65.500 km
TransmissieHandgeschakeld
BrandstofBenzine
CarrosserieSedan
KleurGroen
Motor1186 cc, 4 cilinders, boxer
Vermogen24 pk
LocatieBovenden, Duitsland
VerkoperGassmann GmbH (handelaar)
BronClassic Trader
generationTyp 82 E
selling_methodclassified_ad_sale
subtitleVolkhart V2 Sagitta Prototyp / VW KDF 82 - RHD
photos15
Op Oudjes.xyz sinds5 oktober 2026
Laatst gezien7 oktober 2026, 06:21

Beschrijving

Fahrzeugstandort: im Zulauf / in transit,

Volkhart V2 Sagitta Prototyp aerodynamisches Einzelstück deutscher Automobilgeschichte

Der Volkhart V2 Sagitta ist weit mehr als ein seltenes Automobil er ist ein faszinierendes Zeugnis deutscher Ingenieurskunst und aerodynamischer Forschung der unmittelbaren Nachkriegszeit. Das außergewöhnliche Einzelstück wurde von dem Konstrukteur und Rennfahrer Kurt C. Volkhart entwickelt, der bereits in den 1920er-Jahren am legendären Opel-Raketenwagen RAK 1 beteiligt war.

Die Entstehung des Sagitta begann 1946/47. Als technische Basis diente ein Volkswagen-KdF-Fahrgestell aus dem Jahr 1944, während die stromlinienförmige Karosserie von Karosseriebauer Helmuth Fuchs in handwerklicher Einzelanfertigung aufgebaut wurde. Das Gerippe besteht aus Rohrrahmenelementen und ist mit leichtem Aluminium-Flugzeugblech verkleidet. Das Ergebnis ist eine außergewöhnlich flache und aerodynamisch optimierte Coupé-Karosserie, deren Form ihrer Zeit weit voraus war.

Angetrieben wird der Sagitta von einem luftgekühlten Volkswagen-Vierzylinder-Boxermotor mit 1.186 cm³ Hubraum und 24,5 PS. Dank seines geringen Gewichts von lediglich rund 930 kg, der stromlinienförmigen Karosserie und einer angepassten Getriebeübersetzung erreichte das Fahrzeug bei zeitgenössischen Testfahrten eine Geschwindigkeit von rund 150 km/h. Ein bemerkenswerter Wert für ein Fahrzeug mit dieser Motorleistung.

Eine weitere technische Besonderheit ist das verbaute Autolot 2 von Hans Klee. Dabei handelt es sich um ein rein mechanisches System zur Stabilisierung des Fahrwerks eine frühe Vorstufe moderner elektronischer Stabilitätsprogramme, deren Grundkonstruktion bereits aus den 1930er-Jahren stammt.

Die Geschichte des Fahrzeugs ist umfangreich dokumentiert. Bereits 1952 wurde der Sagitta von der Fachzeitschrift Auto Motor und Sport getestet und fotografiert. Später wurde das Fahrzeug aufwendig restauriert und bei bedeutenden Veranstaltungen und Ausstellungen präsentiert. Dazu zählen unter anderem die Eröffnung des Prototyp Museums Hamburg im Jahr 2008 sowie die Teilnahme am renommierten Concorso dEleganza Villa dEste 2012.

Der Sagitta besitzt eine österreichische Einzelgenehmigung und wird von einem umfangreichen Dokumentationsbestand begleitet. Historische Fotografien, technische Beschreibungen, zeitgenössische Presseberichte sowie Unterlagen zu seiner Konstruktion und Ausstellungsgeschichte zeichnen die außergewöhnliche Historie dieses Unikats detailliert nach.

Technische Daten

Fahrzeug: Volkhart V2 Sagitta Prototyp

Konstrukteur: Kurt C. Volkhart

Karosseriebauer: Helmuth Fuchs

Fahrgestell: Volkswagen KdF, Baujahr 1944

Karosserie: Rohrrahmen mit Aluminium-Außenhaut

Motor: Luftgekühlter Vierzylinder-Boxermotor

Hubraum: 1.186 cm³

Leistung: 24,5 PS

Getriebe: Mechanisches 4-Gang-Getriebe

Höchstgeschwindigkeit: ca. 150 km/h

Leergewicht: ca. 930 kg

Sitzplätze: 4

Besonderheit: Mechanisches Fahrwerksstabilisierungssystem Autolot 2

Dokumentation: Umfangreiche historische Unterlagen und Fotografien

Zulassung: Österreichische Einzelgenehmigung, FIVA Papiere

Der Volkhart V2 Sagitta vereint avantgardistisches Design, innovative Technik und eine außergewöhnliche Entstehungsgeschichte. Als aerodynamisches Forschungsfahrzeug, fahrfähiger Prototyp und dokumentiertes Einzelstück stellt er eine seltene Gelegenheit für anspruchsvolle Sammler, Museen und Liebhaber bedeutender deutscher Automobilgeschichte dar.

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